Mehr Bus und Bahn: Lange Wunschliste für den Bezirk

Mehr Busse an die Schlotwiese – das ist eine Forderung des Bezirksbeirats Zuffenhausen für den neuen Nahverkehrsplan der Stadt Stuttgart.

Die Stadt Stuttgart aktualisiert ihren Nahverkehrsplan – ein umfangreiches Dokument, in dem alle Grundsätze für Busse und Bahnen in der Landeshauptstadt aufgeschrieben sind. Festgelegt werden dort auch bestimmte Standards – etwa das Ziel, alle Bushaltestellen im Laufe der Zeit soweit möglich barrierefrei zu gestalten. Der Zuffenhäuser Bezirksbeirat hatte in seiner November-Sitzung Gelegenheit, in einem gemeinsamen Beschluss auf Initiative der Grünen die wichtigsten Verbesserungen im Stadtbezirk aufzulisten. Eine Garantie, dass das alles so kommt, ist das nicht. Immerhin: Die Wunschliste an die Stadt ist damit klar adressiert.

Das sind die Forderungen des Bezirksbeirats:

  • Verbesserung der Busanbindung für das Sport- und Freizeitgebiet Schlotwiese. Im Vordergrund der Prüfung sollte dabei eine Ausweitung der (An-)Fahrtzeiten der Buslinie 99 um mindestens 1 Stunde stehen (aktuell ist die letzte Fahrt wochentags um 20.30 Uhr), möglichst unter Berücksichtigung der bestehenden Taktung;
  • Verbesserungen der Busanbindung von Zazenhausen mit folgenden konkreten Vorschlägen: Bessere Abstimmung des Fahrplans mit Bus/U7/U15 nach Zazenhausen, um Wartezeiten zu reduzieren;  früherer Bus am frühen Morgen für Menschen, die zu Frühschichten pendeln, auch am Wochenende: Start um 5:00 Uhr; Intensivierung des Schulbusses von Zazenhausen nach Zuffenhausen und umgekehrt, der im Winter (besser) beheizt werden muss; Einrichtung einer zusätzlicher Schulbus-Linie von Zazenhausen Richtung Freiberg;
  • Verbesserung des Busangebots für das Wohngebiet „Roter Stich“ in Richtung Pragsattel (Stadtbahn), Freiberg (v.a. wegen Schulen) und S-Bahnhof Zuffenhausen;
  • Berücksichtigung des bevorstehenden Zuwachses von Einwohner*innen durch die Neubaugebiete „Quartier am Rotweg“ und Böckinger Straße im ÖPNV-Angebot;
  • Schusterbahn: Das Ausbaukonzept wird begrüßt, zusätzliche Forderung zur Realisierung des in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagenen neuen Haltepunktes Zazenhausen West. Die vorgeschlagene Verlängerung der Bahnsteige ist in die Ausbauplanungen einzubeziehen. Bei der Verlängerung der Bahnsteige auf 140 m Länge soll am bisherigen Haltepunkt Zazenhausen ein ebenerdiger (barrierefreier) Zugang sowohl zum geplanten Neubaugebiet Böckinger Straße als auch zum Stamitzweg (Standort des ehemaligen „Bahnhöfles“) errichtet werden. Nach Süden hin soll der bisherige Haltepunkt Zazenhausen zusätzlich an die Fußgängerüberführung in der Verlängerung Gundelsheimer Str. angebunden werden.

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