
So könnte die Zukunft der Erligheimer Straße in Rot aussehen: Vorrang für Radfahrende und Stellplätze für Fahrräder, geschützte Spielflächen, Begrünung durch Sträucher und Bäume in temporären Kübeln – kurz: eine bessere Aufenthaltsqualität für alle, die dort wohnen oder die Straße künftig nutzen, um das derzeit in Bau befindliche Quartier am Rotweg zu erreichen. Der bisher schmucklose und wenig einladende Hans-Scharoun-Platz könnte in die Planungen einbezogen werden. So sieht es eine Idee vor, die das Projekt MobiQ in der Januar-Sitzung des Bezirksbeirates vorgestellt hat. MobiQ ist ein Zusammenschluss der Hochschulen für Wirtschaft und Umwelt (Nürtingen) und für Technik (Stuttgart), sowie des Öko-Instituts e.V., gefördert vom Land Baden-Württemberg. In „Reallaboren“ werden Optionen für nachhaltige Mobilität in Quartieren erarbeitet und erprobt. Eine solche Erprobung könnte nun in der Erligheimer Straße stattfinden – auch deshalb, da das Quartier am Rotweg zu den Vorzeigeprojekten der Internationalen Bauausstellung (IBA) im nächsten Jahr zählt. Da ist ein attraktiver Zugang dorthin von den Stadtbahnstationen an der Haldenrainstraße genau das richtige. Das meinen auch die Grünen im Bezirksbeirat und haben das Vorhaben ausdrücklich unterstützt. Nun wird die Machbarkeit genauer geprüft; dann entscheidet der Gemeinderat.
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